Der Waldorfkindergarten feiert 2026 seinen 100. Geburtstag unter dem Motto: Das Staunen der Kinder begleiten.
Der Kindergarten als Ort gesunder Entwicklung
Die Kräfte die in den ersten Lebensjahren unbewusst am Kind wirken –
wie lässt sich ein bewusstes Verhältnis zu ihnen finden?
Wann: Freitag, 27. Feber bis Sonntag, 1. März
Wo: WALDORFCAMPUS SALZBURG, Waldorfstraße 13, 5053 Langwied
„Man lernt ja,
wenn man das Kind
beobachtet, nicht die
Erde, man lernt den
Himmel kennen.“
Rudolf Steiner

Das Programm können Sie hier downloaden: Programm

Die drei Vorträge sind öffentlich:

VORTRÄGE

Staunen, Andacht und Ehrfurcht als Grundelemente eines anthroposophischen Schulungsweges
Freitag, 27. Februar 2026, 19.00 Uhr
Andreas Neider
Die von Rudolf Steiner in seinem Schulungsbuch „Wie erlangt man Erkenntnisse der höhe-
ren Welten“ vor über 100 Jahren beschriebenen Grundelemente eines anthroposophischen
Schulungsweges erweisen sich heute als Voraussetzungen einer realen „Energiewende“,
durch die sowohl die Natur als auch unsere Gesellschaft geheilt und erneuert werden können.

II Festvortrag zum Jubiläum 100 Jahre-Waldorfkindergarten
Kindgemäße Lebens- und Lernerfahrungen im 21. Jahrhundert
Samstag, 28. Februar 2026, 08.30 Uhr
Dr. Michaela Glöckler
Kindheit im Medienzeitalter ist bereits eine große Herausforderung im 21. Jahrhundert.
Hinzu kommen die globalen Sorgen um ein friedliches Miteinander und einen Ausweg aus
der ökologischen Krise. Umso wichtiger ist es, herauszufinden, was wirklich kindgemäßes
Lernen ist und was die Entwicklung für einen gesunden Start ins Leben und zur sozialen
Teilhabe fördert. Pädagogik, Medizin und Entwicklungspsychologie geben hier vielfältige
Anregungen – wie aber werden wir urteilsfähig, was wirklich hilfreich und „kindgemäß“ ist?
Es braucht einen Entwicklungskompass, den man selber verstehen und handhaben kann.

III Die Kunst des Erziehens aus der Beobachtung der Kindesnatur
Sonntag, 01. März 2026, 10.15 Uhr
Claudia Grah-Wittich

Die erste und wichtigste Umgebung des Kindes sind die Erwachsenen. Ihre innere Haltung, ihr Den-
ken, Fühlen und Wollen schaffen nicht nur den Raum für die Entfaltung des Kindes, sondern wirkt
sich unmittelbar auf deren Gesundheit und sein Wohlbefinden aus. Die Kinder sind fortwährend
mit ihrer Umgebung in Resonanz. Beobachtung bringt die Erwachsenen in die Gegenwärtigkeit und
so spüren sie sich ebenfalls in Beziehung. Es entsteht Freude und die Förderung der Lebenskräfte,
die dringend in einer Welt der Erschöpfung benötigt werden.

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