Französisches Theater der 11. Klasse

Amélie

Theaterstück der 11. Klasse
11. und 12. Dezember, 20 Uhr

Regie: Andreas Staudinger

Die fabelhafte Welt der Amélie (Originaltitel: Le fabuleux destin d’Amélie Poulain), der französische Spielfilm von Jean-Pierre Jeunet aus dem Jahr 2001, dient der 11. Klasse heuer als Inspiration für ein Theaterstück.

Amélie Poulain wird in einem Vorort von Paris als Tochter eines Militärarztes a. D. und einer Lehrerin geboren. Das Mädchen erhält in ihrer Familie nur wenig Zuwendung und von ihrem Vater keinen körperlichen Kontakt in Form von Umarmungen oder Liebkosungen. Die einzigen Berührungen für das Kind kommen bei den regelmäßigen ärztlichen Untersuchungen zustande. Dabei schlägt Amélies Herz dann immer wie wild und ihr Vater diagnostiziert fälschlicherweise einen Herzfehler bei ihr. Deshalb lässt man sie nicht auf eine öffentliche Schule gehen; sie wird von ihrer Mutter unterrichtet und hat keinerlei Kontakt zu anderen Kindern. Als Ersatz dafür erfindet sie sich eine eigene Phantasiewelt, in die sie sich mehr und mehr zurückzieht.

Jahre später, Amélie ist inzwischen Kellnerin im Café des 2 Moulins, entdeckt sie durch Zufall hinter einer losen Badezimmerfliese ein kleines Kästchen, das die „Schätze“ eines Jungen aus den 1950er-Jahren enthält. Sie fasst den Entschluss, die Schachtel ihrem Eigentümer zurückzubringen und, falls dieser gerührt sein sollte, ihr weiteres Leben damit zu verbringen, anderen Menschen zu helfen. Und damit nehmen die Dinge ihren Lauf …